Franz von Assisi gilt als Freund der Schöpfung, Vorbild christlicher Nächstenliebe und Gründer eines der bedeutendsten Orden der Kirche. Doch wer war der Mensch hinter dem Mythos? Volker Leppin rekonstruiert das Leben des "Poverello". Dabei zeigt er Franz nicht als entrückte Heiligenfigur, sondern als Suchenden, Zweifler und unbequemen Erneuerer seiner Zeit.
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Franziskus ist einer der bekanntesten Heiligen der Weltgeschichte. Doch hinter dem Bild des Naturfreundes, Friedensboten und Ordensgründers verbirgt sich eine weit komplexere Persönlichkeit. Volker Leppin folgt den Spuren der Quellen, wägt Überlieferungen kritisch ab und macht den historischen Franziskus sichtbar, ohne dessen spirituelle Strahlkraft zu verlieren. So entsteht das facettenreiche Porträt eines Menschen, dessen Leben und Wirken bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt haben.
Eine eindrucksvolle Annäherung an den heiligen Franziskus und an die Welt des Mittelalters. Wer verstehen möchte, weshalb ein junger Kaufmannssohn aus Assisi seit 800 Jahren Menschen bewegt, findet in diesem Buch neue Perspektiven auf eine der einflussreichsten Gestalten der christlichen Geschichte.
Volker Leppin (Jg. 1966) ist Professor of Historical Theology an der Yale University. Von 2000 bis 2010 hatte er in Jena und von 2010 bis 2021 in Tübingen einen Lehrstuhl für Kirchengeschichte inne. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Spätmittelalter und Reformation, u. a.: Ruhen in Gott. Eine Geschichte der christlichen Mystik (2021).