
Juli
Der Schreibstil von Kate Eberle ist angenehm. Die Autorin schreibt sehr flüssig und interessant, mit etwas Sarkasmus und Überraschungen. Roxie wirkt zu Beginn wie eine unscheinbare graue Maus, die bisher wenig Glück mit Männern hatte. Sie ist abenteuerlustig, liebt es neue Dinge auszuprobieren und hat einen Sinn für schwarzen Humor. Grant dagegen wirkt etwas steif, unflexibel und auf Sicherheit bedacht. So unterschiedlich sie auch sind, so sehr hilft ihnen das beim überleben und der Suche nach Serienmördern. Und diese Suche macht im ersten Drittel des Buchs auch richtig viel Spaß. Das ändert sich leider danach. Viele Handlungen waren nicht nachvollziehbar und überspannt. Da hat das lesen dann auch nicht so viel Spaß gemacht. Insgesamt hatte ich das Gefühl es war zu viel gewollt und deshalb übertrieben. Mein Fazit: Guter Start und dann stark nachgelassen. Der Genremix war zu wild und in Unübersichtlich. Roxie mochte ich sehr, Grant ist mir bis zum Ende zu blass geblieben.