Colette, geboren 1873 in Saint-Sauveur-en-Puisaye/Burgund, gestorben 1954 in Paris, zählt zu den größten Schriftstellerinnen Frankreichs, führte ein bewegtes Leben und hinterließ ein umfangreiches Werk, das in die Bibliothèque de la Pléiade aufgenommen wurde. Als erste Frau in Frankreich wurde sie mit einem Staatsbegräbnis geehrt.
Elisabeth Edl, 1956 geboren, lehrte als Germanistin und Romanistin an der Universität Poitiers und arbeitet heute als Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin in München. Sie wurde u. a. mit dem Celan-Preis, Petrarca-Preis, Voß-Preis, dem Österreichischen Staatspreis, dem Romain Rolland-Preis und dem Prix lémanique de la traduction ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich.