Gelesen von Jonas Nay, Stephan Kampwirth, Volker Lechtenbrink, Sebastian Rudolph und Sascha Rotermund.
(Laufzeit: ca. 8h 20)
Eugene Chirovici stammt aus einer rumänisch-ungarisch-deutschen Familie aus Transsilvanien und wohnt heute mit seiner Frau in Florenz. In Rumänien hat er sehr erfolgreiche Romane veröffentlicht. Sein erster Roman in englischer Sprache, »Das Buch der Spiegel«, das unter dem Namen E.O. Chirovici erschienen ist, hat für eine internationale Sensation gesorgt, wurde in über 40 Länder verkauft und unter dem Titel »Slleping Dogs« mit Russell Crowe in der Hauptrolle erfolgreich verfilmt.
Silvia Morawetz, geboren 1954 in Gera, studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik. Sie hat bisher ca. 150 Werke aus den Gattungen Prosa, Lyrik, Essay und Hörspiel übertragen und ist die Übersetzerin von u. a. Henry Miller, Anne Sexton, Ali Smith, Hilary Mantel und Joyce Carol Oates. Sie erhielt Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds, des Landes Baden-Württemberg und des Landes Niedersachsen.
Jonas Nay, geboren 1990, ist ein deutscher Schauspieler und ausgebildeter Filmkomponist. Bereits während seiner Schulzeit spielte er mehrere kleinere Rollen in Fernsehproduktionen. Bald folgten Hauptrollen in Fernseh- und Kinofilmen. 2012 erhielt er den Grimme-Preis und wurde 2013 als Bester Nachwuchsschauspieler mit dem Bayrischen Filmpreis geehrt. Ab 2015 spielte er als Protagonist in den Fernsehserien »Deutschland 83«, »Deutschland 86« und »Deutschland 89«.
Stephan Kampwirth war Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters sowie der Münchner Kammerspiele. Zur Zeit spielt er u.a. an den Hamburger Kammerspielen. Seit Ende der 90er Jahre arbeitet der Schauspieler vermehrt für Film- und Fernsehproduktionen u.a. »Die Todesautomatik«, »Der Mann auf der Brücke«, »Liebe deinen Feind«, »Contergan«, »Who AM I« und wirkte in der hochgelobten Fernsehserie »Die Stadt und die Macht« und in diversen »Tatort«-Folgen mit. Zuletzt sah man ihn auf der Kinoleinwand in den Filmen »Agnes«, "Junges Licht" und "Radio Heimat" sowie in der WDR-Serie "Phoenixsee".
Volker Lechtenbrink (1944–2021) sprach bereits als Achtjähriger im NDR-Kinderfunk. 1959 wurde er 15-jährig in der Rolle des Kurt Hagen in Bernhard Wickis Antikriegsfilm »Die Brücke« bundesweit bekannt. Er spielte am Theater in Köln, am Bayerischen Staatsschauspiel München und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. 1976 stellte Volker Lechtenbrink seine viel beachtete erste Langspielplatte »Der Macher« vor. 1979 erhielt er vom Saarländischen Rundfunk eine eigene Fernsehshow: »Live: Volker Lechtenbrink«. 2007 wurde Volker Lechtenbrink für die Lesung »Die Brücke« als Bester Interpret mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet und war bis zu seinem Tod in zahlreichen Fernsehserien zu sehen, wie u. a. in »Ein Fall für Zwei«, »Siska« oder »Küstenwache«.
Sebastian Rudolph, geboren 1968 in Berlin, hatte seinen Durchbruch als Fernsehschauspieler in der Komödie »Manta – Der Film« zu Beginn der 1990er Jahre. Seitdem war er auch immer wieder in Serien zu sehen, darunter »Tatort« und »Notruf Hafenkante«. Auf Theaterbühnen ist Sebastian Rudolph ebenfalls erfolgreich, so hatte er Engagements am Theater Basel, an der Schaubühne Berlin, der Volksbühne Berlin, am Schauspielhaus Hamburg u. v. m. Im Ensemble des Thalia Theaters Hamburg war er seit der Spielzeit 2009/2010 festes Mitglied. 2012 wurde Sebastian Rudolph von »Theater heute« zum Schauspieler des Jahres gekürt. Ab der Spielzeit 2019/2020 war er Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich und seit der Spielzeit 2025/26 ist er Teil des Ensembles am Volkstheater Wien.
Sascha Rotermund studierte Schauspiel in Hannover. Es folgten zahlreiche Engagements u. a. an den Theatern Lübeck und Magdeburg, den Hamburger Kammerspielen und dem Thalia Theater sowie dem Schlosspark Theater Berlin. Im Fernsehen war er u. a. in den Serien »Küstenwache« und »Morden im Norden« zu sehen. Er ist außerdem ein gefragter Hörbuchinterpret (u. a. für Jonathan Franzen, Jo Nesbø und Karl Ove Knausgård) und Synchronsprecher. Er leiht seine Stimme u. a. Bendeict Cumberbatch, Pedro Pascal und Omar Sy in »Ziemlich beste Freunde«.